TOOB™ - ultra light speaker cabinets

TOOB comes from Thinking Out Of the Box. It took us nearly ten years to perfect this revolutionary design. On top of being up to 70% lighter than conventional speaker cabinets, TOOB features a clear, uncolored tone and an open, broad projection appreciated by your bandmates and the audience.  This - rather than the feather weight - explains why there are so many professional musicians among the very first TOOB users.

  • ULTRA LIGHT, COMPACT & PORTABLE
  • PRAISED FOR TONE AND PROJECTION
  • VIRTUALLY INDESTRUCTIBLE
  • VERSATILE & MODULAR
  • THREE BASIC VERSIONS; OPTIONS, CUSTOM DESIGNS AND ACCESSORIES AVAILABLE

Made in Finland

More: https://www.toob.fi/

TOOB™ is a registered trademark. Finnish Utility Model Right No 11141. Design registered by EUIPO.

© MP-Projects, Kylätie 6 B 7, 02700 Kauniainen, Business ID FI27756422. 

TOOB - Modelle


TOOB 12 R - Rock
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TOOB 12 J - Jazz
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TOOB 12 R Custom Tweed
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TOOB 10T - Tele
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TOOB 12 B - Bass + Jazz
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Taschen für TOOBs
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Kundenmeinungen

Nachdem Ernst Weinbach schon meiner Anregung gefolgt ist, die genialen Quilter Amps zu importieren, tischt er uns die nächste Neuheit auf: ultraleichte 12" Gitarrenboxen aus dem Hause TOOB aus Finnland. Gesehen, telefoniert: muss ich ausprobieren. Als Großstädter der sein Auto meist weit weg parken muss oder gleich zu Fuß zum Gig oder Probe geht ist der Trend zu kleinem und leichten Equipment ein wahrer Segen (ich liebe meinen Henriksen Bud!).

Folgendes ist ein rein subjektiver Bericht, ich bin kein professioneller Tester, aber Fotos meiner Wohnung werden regelmäßig mit dem Kommentar „aha da warst du im Gitarrenladen“ belegt. Etwas Erfahrung ist also gegeben.

Aber 12" in 4,5 Kilogramm? Die Version „Jazz“ sogar nur 4kg? Kann das gutgehen? Kann das klingen?

Schaun wir mal.

Ausgepackt ist fix und ja: das Gewicht erstaunt und überzeugt! Toll! Das Speakergehäuse ist aus leichtem Kunststoff und erinnert mit seinen Rillen an eine Ziehharmonika (unser Akkordeonist wurde sogleich recht neugierig – Finger weg!). Bei der Testversion handelt es sich um die Ausführung „Rock“. Obgleich dem Jazz zugetan (es tönt zu 97% clean bei mir), bevorzuge ich eigentlich immer die Bassreflexsysteme (ja, unser Bassist hasst mich auch). So habe ich mich trotz passender Ausführung gegen die „Jazz“-Version entschieden.

Erster Test: Mesa/Boogie MK 5:25 (der kleine). Es tönt voll, die Bässe nicht so mächtig wie eine zum Vergleich herangezogene Mesa/Boogie Thiele 1x12 (C90). Die TOOB bringt mehr Höhen und hat einen sehr angenehmen Mittencharakter, die Hochmitten – aus meiner Sicht gerne problematisch bei 1x12ern, Stichwort „topfig“ – sind angenehm. Als Gitarren kamen zum Einsatz: PRS JA15 (Hollowbody), PRS Stripped 58 (solid), Höfner New President („voll“-Archtop). Wohlklang allenthalben. Ich war sehr zufrieden.

Nächstes Testsetup im Proberaum mit etwas mehr Dampf:

Quilter Toneblock > Fractal AX8 (Boogie Lonestar Simulation), JA15, Höfner President

Zum Vergleich: Henriksen the Bud, BluGuitar Nano Cab (Thiele System).

Besonders interessant fand ich den Vergleich zum Blug Cabinet, ist es doch aufgrund Grösse und Gewicht am ehesten Konkurrenz zum TOOB, wenn man sich auf 1x12er beschränkt.

Test bestanden: am Quilter bringt die Nano auch hier mit etwas mehr Bass und weniger Höhen, aber: der für mich ist der unschöne „Hochmittennöck“ vorhanden, daher ziehe ich das TOOB Cabinet vor. Beim Wirkungsgrad hinkt die TOOB der Nano leicht nach, der Boogie Thiele etwas mehr hinterher. Aber: es ist immer zu hören, dass wir es mit einem ausgewachsenen 12er zu tun haben, sehr schön.

Am Henriksen macht die Toob auch eine gute Figur, was natürlich auch am „Bud“ liegt.

Last but not least: betrieben mit dem heute geliefertem Quilter Micro Block ergeben sich kaum Unterschiede zum Toneblock,  aber hier haben wir nun ein 5kg 12er Setup! Für laute Drummer wird’s knapp werden, für Solos in der Bigband mit (motivierten) Bläserbackings wird’s auch nicht reichen, zur Probe aber allemal. Ansonsten gibt es ziemlich sicher genügend 1x12 Combos die hier nicht mithalten können, zumal die Kombination an sich schon recht ausgewogen klingt. Ich persönlich bevorzuge eine „Vorstufe“ davor (also heutzutage halt einen guten Modeller), aber das ist natürlich Geschmackssache.

Wo Licht, da auch Schatten: einzig der Bügel mit dem das Cab aufgestellt wird, entspricht weder dem Preisschild noch der ansonsten guten Gesamtkonstruktion. Hier steht ein Heizlüfter mit anschraubbaren Füßchen – das wäre auch hier eleganter und wertiger gewesen.

Fazit: eine klasse Box – nicht nur unter dem Gewichtsaspekt. Der Jensen scheint mir ein recht guter Speaker zu sein, antesten kann keinesfalls schaden.  Den Preis finde ich in Ordnung, es gibt keine Konkurrenz in dieser Ultraleichtgewichtsklasse.

Gruß Hermann